Ratlosigkeit wegen erkrankter Maus

Sophie93
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Beiträge: 14
Hallo ihr Lieben,
ich bin gerade fix und fertig und einfach nur ratlos.

Meine Rennmaus Jette ist krank.
Sie hat laut Tierarzt einen bösartigen Duftdrüsen- Tumor.
Ich habe mich bereits im vorraus über Behandlungsmöglichkeiten informiert und mir auch viele Fallbeispiele angesehen, bei denen es wieder gut ging.
Doch meine Tierärztin hat mir aus diversen Gründen von einer OP abgeraten:
1. Die Maus ist "bereits" 3 Jahre alt.
2. Die Narkose bei solch einem kleinen Tier ist sehr heikel- auch sie hat keine rechte Erfahrung mit solchen kleinen Tieren.
3. Sie könnte nicht versichern alle Tumorzellen entfernen zu können- eine Neuentwicklung von Tumorgewebe ist also nicht ausgeschlossen.
Und so kamen wir zu dem Schluss keine OP zu veranlassen, zumal sie bisher auch noch gut frisst und mobil ist (wenn auch schon ruhiger als zuvor). Jette solle nach TA- Meinung einfach sein lebensabend noch so gut wie möglich erleben und solange er noch lebt wie eine nahezu gesunde Maus, solle er das auch tun.
Nicht das ich die knapp 40 Euro nicht bezahlen würde, aber ich vertraue eigentlich auf die Meinung der Ärztin, denn sie lag bisher immer goldrichtig mit ihren Entscheidungen und würde mir und dem Tier sicher auch nichts böses wollen.
Zur Beruhigung der wunden Stelle und Schmerzlinderung hat sie mir ein Mittel mitgegeben, was ich zweimal am Tag auftragen soll.
Dies wird zwar nicht das weitere Wachstum des Tumores verhindern, aber zumindest noch hinauszögern.
Nun sehe ich aber gerade wieder die Kleine im Sandbad sitzen und sich lecken/ kratzen und frage mich ob ich mich wirklich richtig entscheide.

Ist es wirklich richtig Jette am leben zu lassen nur damit der Bruder nicht alleine sitzen muss und ich selbst auch noch nicht verlieren möchte?
Wann ist der Zeitpunkt da, wo ich den endgültigen Schlussstrich ziehen sollte?
Oder sollte ich vielleicht doch darauf bestehen, dass die OP dennoch durchgeführt wird?
Und was ist mit Merle, wenn Jette nicht mehr ist? Macht es Sinn eine Vergesellschaftung zu wagen, obwohl ich in der Sache keinerlei Erfahrung habe? Mit einer etwa gleichalten Maus oder lieber zwei Junge dazu, nicht dass es in eine endlose Kette endet?

Momentan bin ich nicht recht in der Lage objektiv zu werten- habe ich zumindest das Gefühl.
Es würde mir sicher helfen, wenn ihr eure Meinung schreiben würdet.
Dankeschön im vorraus.

LG Sophie93
Bianca-Julia
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Beiträge: 22
Hallo,

erstmal tut es mir für dich schrecklich leid, was du gerade durch machst!!! Ich finde es gut, dass du die OP nicht durchführen lässt!!! Das ist nicht so toll für ein so "altes" Tier.
Ich würde Dir dazu raten, sie weiter zu beobachten und wenn du merkst, dass sie einfach keinen Lebenswillen mehr hat, würde ich sie einschläfern lassen....denn so ist das doch kein Mäusleben mehr
Ich verstehe Dich auch, dass die Entscheidung sehr schwer ist....ich habe einen Hamster und der ist auch ziemlich alt und ich merke ziemlich, dass ihm die Kräfte verlassen. Solange ich aber noch Lebenswillen sehe, würde ich kein Tier einschläfern

Ich hoffe, dass du alles geregelt bekommst!!!

Ganz liebe Grüsse
Bianca-Julia
Sophie93
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Beiträge: 14
Hallo,

Ich bin nun aus dem Urlaub zurück und es gab leider einen Todesfall.
Jette ist nun leider verstorben, ob sie gelitten hat, weiß ich leider nicht, da meine Mutter die Aufsicht hatte und sie nicht allzuviel mit den Kleintieren am Hut hat.
Nun sitzt Merle alleine, wirkt aber recht munter und nicht irgendwie suchend und depressiv. Nun stehe ich aber in einem weiteren Zwiespalt. Was nun?
Soll ich sie mit einer neuen Maus vergesellschaften oder bis an ihr Lebensende alleine lassen, damit ich nicht in eine Art Teufelskreis gerate. Zumal ist sie schon 3 und dann sitzt im Todesfall die nächste Maus alleine. Zumal ich in Sachen Vergesellschaftung alleine noch nie Erfahrung gesammelt habe.
Hat jemand schon mal damit Erfahrungen gemacht?

LG Sophie93
Lealausemaus
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Beiträge: 37
+ 1
Hallo Sophie,

also ich kenne mich nicht mit Vergesellschaftungen aus, würde dir aber davon abraten.

Das Risiko das die Mäuse sich nicht vertragen ist zu groß und dann hast du zwei einsame.
Außerdem hast du das Problem mit dem Teufelskreis ja auch schon angesprochen. Und damit hast du dann ja immer wieder zu tun..
Ich würde Merle einfach ein bisschen mehr verwöhnen und sie viel Beschäftigen (falls du das nicht so wieso schon tust). Du hast ja auch geschrieben das sie nicht Trauert, dann wird es auch nicht so schlimm sein.

Bei und im Tierheim sitzen auch zwei einzelne Rennmaus Mädels (2 Jahre alt) die sich nicht mehr vertragen und nun jeder einzeln Leben müssen. Eine davon wird wahrscheinlich auch bald bei mir einziehen.

Ich wünsche dir einfach für Merle alles Gute
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